5. Januar 2017

Was ist Brain Fog?

Für viele ist das Gefühl zu vermitteln, wenn man unter sogenannten Brain Fog, auch Hirnnebel gennant, leidet sehr schwer.

Da ich auch 2 Jahre unter den Symptomen gelitten habe hoffe ich diese etwas verständlicher beschreiben zu können.

 

„Ein Gefühl als wäre das Denken in Watte gepackt.“

Aus persönlicher Erfahrung kann ich bestätigen, das die Auswirkungen des Hirnnebels sehr weitreichend sein können. Meist fängt es kaum beachtet an und wird schleichend präsenter. Müdigkeit, Abgeschlagenheit und/oder Mattheit ähnlich der Vorstufe einer Erkältung oder Grippe, jedoch ohne die körperlichen Symptome, sind die ersten merkbaren Zeichen. Die Wahrnehmung fühlt sich „gedämpft“ an, als würde man die Welt aber auch sich selbst durch ein milchige Glasscheibe empfinden. Dieses Gefühl kann über Wochen und Monate präsent sein und sich in seiner Ausprägung so verstärken, das Betroffenen von einem „Unwirklichkeitsgefühl“ berichten, welches zu Stimmungstiefs und depressiven Verstimmungen führen kann.

Betroffenen berichten von folgenden Syptomen, von denen ich leider viele geteilt habe:

  • Abgeschlagenheit
  • Mattheit
  • unbegründete Müdigkeit (auch nach 8h Schlaf)
  • Trägheit
  • Antriebslosigkeit
  • Lethargie
  • gedämpftes Auffassungsvermögen
  • Konzentrationsstörung
  • Unwirklichkeitsgefühl
  • Ein Gefühl als wäre das Denken in Watte gepackt oder abgestumpft
  • Nebelgefühle
  • „grundlose“ Depression
  • Wortfindungsprobleme
  • soziale Phobien / soziale Angstörungen

Es sollte darauf hingewiesen werden, dass nicht alle Syptome bei den Betroffen auftreten müssen, und auch die sehr schwerwiegende Syptome wie Wortfindungsprobleme, soziale Phobien, soziale Angstörungen und Depressionen meistens nur bei sehr langanhaltendem  nicht behandelten Gehirnebel auftreten können aber auch nicht müssen.

Lernen Sie was gegen den Brain Fog tun können!